So schmeckt es am besten

Federweisser: Darum lieben wir den jungen Wein
Originalbericht von Computerbild











Federweisser ist immer ungefiltert und deshalb naturtrüb.

- Bilder zum Aussehen vom "neuen Wein"

Herbstzeit ist auch Federweißerzeit. 

Der „neue Wein” passt perfekt zu herbstlichen Gerichten.

So schmeckt das spritzige Getränk am besten.                      Datum: 12.09.2018

Federweisser ist immer ungefiltert und deshalb naturtrüb.

Wenn im Herbst die Trauben für kommende Weine gesammelt werden, ist es nicht mehr weit bis der Federweisser in den Regalen der Supermärkte steht. Denn nur im Herbst ist der sogenannte junge Wein zu bekommen. Denn tatsächlich ist Federweisser noch kein fertiger Wein, sondern ein nur leicht angegorener, angenehm sprudelnder Traubensaft. Und das Getränk ist immer naturtrüb, die Filterung aus der Weinproduktion kommt hier noch nicht zum Einsatz. Doch was macht den meist auf den frühreifen Rebsorten Solaris, Ortega, Bacchus und Huxel basierten genannten Trunk so lecker? Das Deutsche Weininstitut ist überzeugt: besonders auf halben Weg vom Traubensaft zum Wein ergänzen sich Süße, Alkohol und Fruchtsäure perfekt – und diese Kombination gibt es nur zu dieser speziellen Jahreszeit.


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Federweisser: Dann schmeckt er am besten

Da das Getränk noch in der Flasche weitergärt, ist der Deckel luftdurchlässig, so kann überschüssige Kohlensäure weiter entweichen. Also Vorsicht: Deshalb müssen Federweisser-Flaschen immer Aufrecht stehen. Die fortlaufende Gärung erfordert abgesehen davon auch etwas Feingefühl. Wenn Sie eine Flasche des Tropfens kaufen, empfiehlt es sich, direkt davon zu kosten. Ist der Geschmack ausgewogen – ab in den Kühlschrank! Die niedrigeren Temperaturen unterbrechen den Gärungsprozess und bewahren so die Aromen. Wenn das Getränk noch zu süß ist, sollten Sie ihn bis zu 8 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Federweisser und Roter Rauscher: Unterschiede und Namensbedeutung

Federweisser ist der beliebteste junge Wein. Der Begriff kommt von den leichten Hefepartikeln, die im Glas schweben und dabei an leichte Federn erinnern. Das trifft auch auf den Federroten zu, die (wie der Name bermuten lässt) auf roten Trauben basierende Variante des Getränks. Je nach Standort gibt es aber in den Bezeichnung deutliche Unterschiede: Der Traubenmost ist in Österreich als „Sturm” bekannt. Aber auch innerhalb Deutschlands gibt es regional starke Unterschiede in der Bezeichnung. Weitläufig verbreitet sind Begriffe wie junger Wein, Krätzer, neuer Süßer, Staubiger und Gestaubter. Andere Bezeichnungen sind tatsächlich nur in speziellen gegenden im Gebrauch.

Federweißer: Regionale Bezeichnungen
Federweisser bezeichnet:
In der Schweiz Weisswein aus Rotweintrauben, siehe Blanc de Noirs

In Deutschland (neben div. anderen Wörtern) den sog. Neuen Wein
Weitere Informationen über Neuer Wein auf Wikipedia 
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Neuer_Wein  

Region

Begriff

Südwestdeutschland, Franken,  Deutschschweiz, Südtirol

Sauser, Suser

Österreich

Sturm

Hessische Bergstraße,   Rheinhessen

Rauscher

Pfalz

Neier Woi, Neier Wei, Blitzler

Franken

Bremser (nur süße Gärstufen)



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